| Information |
|
Die American Bantam Car Company war ein US-amerikanischer Kleinwagenhersteller, der von 1937 bis 1941 in Butler (Pennsylvania) fertigte.
Vorgänger war die American Austin Car Company, die mit der britischen Austin Motor Company verbunden war. Sie wurde 1929 gegründet und stellte von 1930 bis 1934 den Austin 7 für den US-amerikanischen Markt her. Dann musste sie Konkurs anmelden und wurde im Folgejahr als American Bantam neu gegründet. Von 1937 bis 1941 stellte man Autos her und entwarf auch den ersten Prototyp des Jeeps.
Die American Austin Car Company wurde 1929 in Butler (Pennsylvania) gegründet, um die US-Version des Austin 7, der American Austin genannt wurde, zu montieren. Die Wagen hatten 1.905 mm Radstand und ihre Vierzylinder-Reihenmotoren leisteten 15 bhp (11 kW). Die Wagen ohne weitere Modellbezeichnung entstanden zunächst als Roadster, Coupés und Deluxe Coupés. Ab 1932 kamen ein Runabout, ein Cabriolet und ein Businesscoupé dazu. Nach einigen anfänglichen Verkaufserfolgen setzte die Weltwirtschaftskrise ein. Die Verkaufszahlen fielen so drastisch, dass schließlich die Produktion eingestellt werden musste. Nach der Herstellung von ca. 20.000 Autos musste die Gesellschaft 1934 Konkurs anmelden.
American Bantam entwarf auch den ersten Jeep, den BRC-40 (Bantam Reconnaissance Car) und baute 1.500 Stück nach der Einstellung der PKW-Fertigung. Einige Motoren und Fahrgestelle wurden von der Austin Motor Company in Großbritannien eingeführt; die Karosserien wurden in den von American Austin übernommenen Werken in Detroit (Michigan) und Butler (Pennsylvania) hergestellt. Weil die Firma aber nicht die Produktionskapazitäten hatte, die nötig gewesen wären, um den Jeep in der vom US-Kriegsministerium benötigten Anzahl herzustellen, endete die Zusammenarbeit nach einem Testlauf. So entschied sich die US-Armee für die Konstruktion von Willys-Overland und bestellte die Wagen dort und bei Ford, während American Bantam die Jeep-Anhänger T-3 fertigte. |